Schlafen Sie genug?

Es geht nicht nur um einen energiegeladenen Start in den Tag: Ein Mangel an Schlaf kann auch zu Stress und einer Gewichtszunahme führen.

Schlafen Sie genug?

Es geht nicht nur um einen energiegeladenen Start in den Tag: Ein Mangel an Schlaf kann auch zu Stress und einer Gewichtszunahme führen. Aber wir müssen Schlafprobleme nicht hinnehmen, sondern können etwas dagegen tun. Schlafexpertin Charlotte Edelsten verrät was.

Wie viel Schlaf brauchen wir?

Jeder Mensch benötigt unterschiedlich viel Schlaf: Dem einen reichen scheinbar fünf bis sechs Stunden pro Nacht, um ausgeruht zu sein. Aber acht Stunden Schlaf pro Nacht ist ein guter Durchschnitt, an den man sich orientieren sollte. Denn wenn Sie über einen längeren Zeitraum weniger als sechs Stunden am Stück schlafen, können schon Symptome eines chronischen Schlafentzugs auftreten.

Spielt es eine Rolle, wann wir schlafen?

Auch dies ist eine Typfrage. Manche Menschen funktionieren am besten, wenn sie lange schlafen und spät ins Bett gehen; andere fühlen sich besser, wenn sie früh aufstehen und zeitig ins Bett gehen. Wichtiger als der Zeitpunkt, wann man ins Bett geht, ist die Schlafroutine.

Wie merkt man, dass man zu wenig Schlaf bekommt?

Außer, dass Sie sich müde fühlen(!), sind Stimmung und Konzentration klare Indikatoren, dass Sie nicht genug Schlaf bekommen haben: Sie können sich nicht richtig konzentrieren, greifen häufig zu Koffein und Zucker, um wach zu werden, brauchen lange, um morgens aus dem Bett zu kommen, ...

Was kann einen schlechten Schlaf verursachen?

Es gibt viele Gründe, die hier eine Rolle spielen können: Training oder Essen kurz vorm Schlafengehen zum Beispiel. Oder künstliches Licht, das unsere biologische Uhr durcheinanderbringt – wie das blaue Licht von unseren Smartphones oder Laptop-Bildschirmen.

Natürlich gibt es Menschen, die können immer gut schlafen – wenn Sie aber Schwierigkeiten damit haben, lohnt es sich, einen Blick auf Ihre Schlafgewohnheiten zu werfen.

Können Sie das mit dem blauen Licht erklären?

Jeden Tag, ab etwa späten Nachmittag beginnt unser Körper das Schlafhormon Melatonin zu produzieren.  Dank ihm kommen wir zur Ruhe und bereiten uns auf den Schlaf vor. Hier kommt das blaue Licht der Bildschirme ins Spiel, denn das stört die Produktion von Melatonin.

Was können wir tun, um gut zu schlafen?

  • Nutzen Sie spezielle Lichtfilter an Ihrem Telefon oder Laptop.
  • Trainieren Sie regelmäßig, aber absolvieren Sie kein hochintensives Training kurz vorm ins Bett gehen.
  • Achten Sie auf eine ausgeglichene Körpertemperatur – vermeiden Sie Schwitzen und Frieren.
  • Sorgen Sie für Dunkelheit im Schlafzimmer - zum Beispiel durch Jalousien oder dichte Vorhänge.
  • Essen Sie nicht zu spät am Abend.
  • Rauchen Sie abends nicht: Nikotin wirkt stimulierend.
  • Trinken Sie mittags Ihren letzten Kaffee: Koffein wirkt bis zu zwölf Stunden im Körper.
  • Gehen Sie ins Bett, wenn Sie müde sind.
  • Trinken Sie wenig Alkohol und verzichten Sie auf Schlaftabletten: Beides knockt Sie zwar aus, aber verhindert einen tiefen und erholsamen Schlaf.
  • Vermeiden Sie Stress – E-Mails checken zum Beispiel – vorm Schlafengehen.

Wie wirkt sich Stress auf unsere Schlafqualität aus?

Wenn Sie aufwachen, produziert der Körper das Stresshormon Kortisol, um Ihnen zu helfen aufzustehen. Während des Tages nimmt das Kortisol im Körper immer weiter ab, bis es in den Abendstunden so niedrig ist, dass Ihr Körper bereit ist, zu schlafen. Wenn das Kortisollevel durch Stress wieder ansteigt, können wir nicht einschlafen. Gleichzeitig fällt es dem Körper schwerer, sein Kortisollevel wieder zu senken, wenn Sie nicht genug schlafen.

 

Und Hormone? Gibt es andere hormonelle Reaktionen auf Schlafmangel?

Schlafmangel beeinflusst zum Beispiel die Hormone, die unseren Appetit kontrollieren: Sie essen mehr, wenn Sie müde sind und haben Lust auf zuckerreiches Essen, dass vermeintlich gegen die Müdigkeit hilft.  So bestätigen Forschungen, dass 50 Prozent der Menschen, die an chronischem Schlafmangel leiden auch an Fettleibigkeit erkranken.

 

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