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4 gute Gründe für das Schwimmen

4 gute Gründe für das Schwimmen
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Die Pools in unseren Clubs sind ideal, um sich nach einem stressigen Tag zu erholen und auch, um nach dem Training zu entspannen. Was wir häufig vergessen, ist dass sie auch als zusätzlicher Trainingsbereich genutzt werden können. Wasserbasierte Gruppenkurse eignen sich hervorragend, die Muskeln zu straffen und das ganze Jahr über ein gewisses Maß an Wohlbefinden aufrechtzuerhalten, Sie sind jedoch kein Ersatz für eine 45-minütige Schwimmeinheit, die als Ganzkörpertraining dient. Eric van Eyseren, Schwimmlehrer im Aspria Royal La Rasante, und Francesca Meini, Pool Managerin und erfahrene Schwimmerin, geben hier einige einfache Ratschläge, wie Sie das Beste aus Ihrer Zeit im Wasser machen können – mit vielen Vorteilen für Ihre Gesundheit und guter Laune.

1. Sicher und für alle geeignet

Sie können in jedem Alter schwimmen lernen und Ihre Technik verbessern, unabhängig von Ihrem Körperbau. Schwimmen ist u.a. viel gelenkschonender als andere Sportarten. Im Gegensatz zum Joggen kann es von fast allen Menschen ausgeübt werden, denn auch wer schwache Muskeln hat, kann im Wasser trainieren.

2. Einfacher Einstieg

Der Einstieg ist leicht gemacht und Schwimmen eignet sich für alle Leistungsstufen und jedes Alter. Sie brauchen keine komplizierte Ausrüstung. Für Frauen: ein einfacher, gut geschnittener Einteiler und eine Badekappe (vor allem bei langen Haaren), für Männer eine eng anliegende Badehose (keine Badeshorts). Sie sollten auch eine gute Schwimmbrille mitbringen.

Sie müssen nicht sehr schnell schwimmen, um in den Genuss einer Stunde Schwimmen zu kommen. Das Wichtigste ist, die verschiedenen Techniken zu beherrschen. Bei falscher Ausführung, d. h. wenn der Kopf aus dem Wasser ragt und der Rücken gekrümmt ist, ist das Brustschwimmen besonders schädlich für den Rücken. Diese Positionen begünstigen die Krümmung des unteren und des oberen Rückens und zwingen den Kopf aus dem Wasser, was sich auf die Halswirbelsäule auswirkt.

Im Gegensatz zu dem, was Sie vielleicht denken, ist es am besten, mit dem Rückenschwimmen zu beginnen und zum Brustschwimmen überzugehen, wenn Sie mehr Erfahrung haben. Wenn Sie Rückenschmerzen haben, ist das Rückenschwimmen die beste Wahl. Beim Brustschwimmen müssen Sie den Kopf ins Wasser halten und ihn dann wieder herausnehmen, um bei jeder Bewegung der Arme und Beine zu atmen. Der Grundschlag ist der Pfeil: Hände und Beine zusammen.  Dann spreizen Sie die Arme ab und bringen sie wieder auf Brusthöhe. Gleichzeitig legen Sie die Beine an und spreizen sie nach außen. Ein Tipp: Um eine schöne Schwimmdynamik zu erzeugen, heben Sie Ihren Körper an, um ihm Schwung zu verleihen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Atmung, die durch das Heben des Kopfes am Ende des Brustschwimmens erfolgt. Wenn der Kopf untergetaucht ist, muss der Schwimmer ins Wasser atmen.

3. Einzelne Einheiten oder Kombi-Training

Schwimmen kann als Einzeltraining ausgeübt werden. Es ist ein Ganzkörpertraining, das die gesamte Muskelkette in einer einzigen Einheit und auf sanfte Weise beansprucht.

Eine Schwimmeinheit folgt dem gleichen Rhythmus wie ein klassisches Training: ein Aufwärmteil, der aus dem Gleiten über das Wasser besteht, die Zeit, um "sich mit dem Wasser einzustimmen". Schwimmen Sie ein paar Bahnen, passen Sie Ihre Atmung an, überprüfen Sie, ob Ihre Bewegungen (Arme und Beine) gut koordiniert sind, und vermeiden Sie es, 45 oder gar 60 Minuten lang im gleichen Tempo zu schwimmen.  Gönnen Sie sich am Ende der Einheit ein paar Minuten, um sich abzukühlen.

Unsere Experten bestätigen außerdem, dass Sie das Schwimmen hervorragend als Ergänzung zu Ihren Workouts im Fitnessbereich wie z. B. Kardioeinheiten, Krafttraining und Spinningkurse nutzen können.

4. Das Gesamtpaket für beste Ergebnisse

Schwimmen sorgt für eine bessere Körperhaltung, denn das Training verbessert die Bauch-, Schräg- und untere Rückenmuskulatur. Und es ist erwiesen, dass eine bessere Körperhaltung im Alltag das Auftreten bestimmter Muskel- und Gelenkschmerzen verzögern kann.

Wer dreimal pro Woche schwimmt, stärkt die Muskeln, die die Wirbelsäule stützen. Ist ausgerechnet dies ein Ziel, sollten Sie allerdings auch “im Trockenen” an Ihrer Haltung arbeiten, z. B. indem Sie Sit-ups oder Planking (waagerechte Position, parallel zum Boden, mit den Händen, Gesäß und Bauch abgestützt) machen. Wenn Sie in Ihrem Schwimmtraining Fortschritte machen wollen, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem Personal Trainer. Indem Sie die Techniken im und außerhalb des Wassers variieren, vermeiden Sie, dass Sie sich zu schnell mit dieser Aktivität langweilen. 

Nach ein paar Wochen Training werden Sie sich im und außerhalb des Wassers entspannter fühlen und langfristig können Sie sich über die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit Ihrer Gelenke freuen.    

Auf den Punkt gebracht

Wenn Sie das Brustschwimmen mit dem Kopf aus dem Wasser und dem Rücken nach oben schwimmen oder Ihnen nach einer Bahn die Luft ausgeht, sind unsere Experten für Sie da.

In allen Clubs stehen Schwimmmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene zur Verfügung, ebenso ein professionelles Experten-Team. Das Angebot variiert von Club zu Club, es gibt z. B. Kurse und Workshops für Schwimmtechnik oder Triathlontraining. Informieren Sie sich am besten direkt vor Ort in Ihrem Aspria Club.