Geht es dieses Jahr ab auf die Piste? Hier ein perfekt darauf abgestimmtes Workout, mit sechs Übungen, die Ihren Körper auf den Wintersport, egal ob Ski, Snowboard oder Langlauf vorbereiten.
Skiferien sind nicht ohne Grund eine der beliebtesten Urlaubsarten – sie versprechen Adrenalin, Bewegung, viel frische Luft und Sonne. Wer sie wirklich genießen will, sollte gut vorbereitet sein. Das bedeutet nicht nur, dass das Equipment in gutem Zustand und der Skipass besorgt ist – es heißt auch, dass der Körper die Kondition und Kraft hat, um den Anforderungen am Berg standzuhalten.
Das Aspria Wellbeing Team, weiß wie wichtig die richtige Vorbereitung auf die ungewohnte Belastung ist, um Verletzungen vorzubeugen. „Im Aspria Alstertal, bieten wir zwischen Dezember und März sogar spezielle Skivorbereitungskurse an, dabei handelt es sich um ein Kraftaufbautraining, kombiniert mit einem Herzkreislauf Training. Bei diesem Mix von Functional- und Konditionstraining werden ganze Muskelgruppen funktionell beansprucht. Für mehr Körperspannung, verbesserte Balance, mehr Ausdauer und Sicherheit auf der Piste, weniger Muskelkater und einfach mehr Fahrspaß!“
Jessica Wilke, Studio Coordinator Hamburg
Wintersportarten beanspruchen Muskelgruppen, auf die wir uns normalerweise nicht unbedingt fokussieren: diese gilt es zu stärken, um die Stabilität auf den Brettern und eine sichere Abfahrt zu gewährleisten. Das kann man auch selbst trainieren, mit gezielten Workouts im Sportclub:
„Meine Familie kommt aus dem Allgäu und deshalb bin ich quasi auf Ski geboren. Für alle anderen habe ich diese sechs Übungen, die dabei helfen Rumpf-, Po- und Bauchmuskeln aufzubauen, die bei jeder Wintersportart wichtig sind, um die Balance zu halten.“
Gabriela Zerger, Wellbeing Manager im Aspria Uhlenhorst zeigt uns, worauf es in der Vorbereitung ankommt.
1. The World’s Greatest Stretch
Eine intensive Dehnübung, die alle wichtigen Muskelgruppen anspricht. Nicht nur die Po-Muskeln, sondern auch Wirbelsäule, Schultern und dadurch die Brustmuskulatur werden gedehnt. Gabriela empfiehlt,„Diese Übung steht am Anfang unseres Workouts, weil ich allen ans Herz lege, sich vor jedem Tag auf der Piste ordentlich zu dehnen. Das führt nicht nur zu einer besseren Abfahrt, sondern hilft dem Körper dabei sich freier zu bewegen und damit Verletzungen vorzubeugen. So wird ein Sturz den Urlaub nicht zwingend ruinieren, sondern, wenn der Körper beweglich ist, kann man aufstehen und weitermachen!“
2. Der Skiläufer
In Vorbereitung auf die Bewegungsabläufe, nutzt man in Verbindung mit leichten Gewichten genau die Haltung, die man mit Skistöcken einnimmt: leicht in den Knien und die Arme werden parallel zueinander bewegt. Dabei den Bauch anspannen, die Schultern nicht hochziehen zu den Ohren und darauf achten, die Übung kontrolliert und gleichmäßig auszuführen.
3. Die Windmühle
Trainiert vor allem die schräge Bauchmuskulatur, die essenziell ist, für die Balance vor allem beim Snowboarden, aber auch beim Ski- und Langlauffahren. Mit der gegenüberliegenden Hand zum gegenüberliegenden Fuß, für Fortgeschrittene gerne auch zusätzlich mit Gewicht.
4. Balance Lunge
Eine einbeinige Kniebeuge, bei der ein Fuß fest auf dem Boden verankert bleibt, während der andere leicht in der Luft schwebt und mit den Händen auf den Hüften zur Seite bewegt wird. Wichtig ist es hier die Rumpfmuskulatur zu aktvieren und das Brustbein gehoben zu halten.
5. Kniebeugen-Variation
Die herkömmliche Kniebeuge wird ergänzt durch eine Verlagerung des Körpergewichts auf die Zehenspitzen. Diese Übung eignet sich besonders gut für Langläufer, da sie viel auf den Zehenspitzen sind und Schwung holen. Bauch fest, und Körper ordentlich kontrollieren.
6. Kniebeuge auf dem Bosu
Fokus ist die Beinmuskulatur, aber auch Balance wird durch Anspannen der Bauch- und Rumpfmuskulatur trainiert.„Wichtig ist es das Brustbein zu heben und das Gewicht auf die Fersen zu verlegen!“Auch hier gibt es die Variation für Fortgeschrittene mit Gewicht in der Hand.



